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Die Völker rund um das Mittelmeer kennen zahlreiche Legenden über den Ursprung der Ölbaumkultur. Hinweise auf die Entdeckung gibt es im alten Ägypten, bei den Griechen und Römern. In Jericho wurde vor 8000 Jahren aus wilden Oliven bereits ein Öl gepresst. Seit 3000 v. Chr. wurden Olivenbäume am Nil, in Palästina und Syrien, in den Oasen Libyens, auf Kreta und den griechischen Inseln angebaut. Olivenöl zählt damit neben Wein und Weizen zu den ältesten
Nahrungsmitteln der Menschheit. Seit der Zeit der Eroberungen und der Ausweitung des Handels durch Griechen, Etrusker, Karthager und Phönizier ist der Olivenbaum im ganzen Mittelmeerraum
verbreitet. Trotz vieler Exporte in die Neue Welt,
ist der Ölbaum aber eine mediterrane Kulturpflanze geblieben. 97 % aller Olivenbäume stehen heute in den Anrainerstaaten des Mittelmeeres. Dort wird auch heute noch das meiste Olivenöl konsumiert.
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